Konzept first! Wie eine Webseite erfolgreich wird

Bevor wir unseren Kunden die ersten Layoutentwürfe für eine neue Internetseite präsentieren, haben wir bereits ein Konzept für den Aufbau erarbeitet. Denn das Design einer Internetseite ist das Ergebnis einer durchdachten Vorarbeit, die über den späteren Online-Erfolg entscheidet. Eine Webseite kann nur ihre Ziele erfüllen und Internet-User begeistern, wenn wichtige Faktoren zuvor gründlich und allumfassend bedacht wurden.

Wie entsteht das Konzept für eine Webseite?

Ein neues Websiteprojekt startet bei p2 media üblicherweise mit einer detaillierten Besprechung. Wir treffen uns mit den Auftraggebern zu einem Austausch über alle Aspekte, die den Online-Auftritt später prägen werden. Themen sind hierbei unter anderem das Produkt, die Dienstleistung, der Markt sowie Wettbewerber und die Bedarfsgruppen.

Dann muss die Zielsetzung klar festgelegt werden: Was soll der neue Internetauftritt leisten? Geht es vor allem darum, ein Produkt zu verkaufen oder primär darum, ein Markenimage aufzubauen und zu transportieren? Erst wenn das Hauptziel formuliert ist, beginnen wir mit der Konzeption der Webseite.

Gemeinsam mit den zukünftigen Betreibern der Webseite legen wir fest, welche Botschaften und Informationen der Internetauftritt enthalten soll. Vieles ergibt sich hierbei von selbst. Um diese Zusammenstellung zu bereichern, können außerdem Recherchen zum Markt, zu den Mitbewerbern und vor allem zu der Bedarfsgruppe durchgeführt werden. Mit der Unterstützung von speziellen Tools ermitteln wir, welche Interessen die Zielgruppe online verfolgt. Diese Ergebnisse fließen ebenfalls in die Themenplanung mit ein. Wir erstellen eine stichwortartige Liste, die dann alle Themen beinhaltet.

Durch gründliche Recherche und Analyse lernen wir die Zielgruppe besser verstehen und entwickeln auf dieser Basis die Webseitenstrategie. Die späteren Internetnutzer sind der mit Abstand wichtigste Faktor, der das Konzept bestimmt. Denn nur wenn die User den Webauftritt ansprechend finden, ihn gut nutzen können und er ihre Bedürfnisse erfüllt, ist er auch erfolgreich. Auch deshalb ist es so wichtig, dass die Informationsarchitektur und die Navigation übersichtlich sowie schnell erfassbar sind.

Die ersten zwei Schritte sind demzufolge:
1. Das Ziel der Website festlegen.
2. Die Zielgruppe klar definieren.

Schritte zur Ausarbeitung einer Webseite

Sind diese Basisinformationen geklärt, beginnt die eigentliche Konzeptionsphase. Themen, die auf der Internetseite erscheinen sollen, liegen als Stichworte vor. Um daraus die Informationsarchitektur – also den Aufbau der Seite – zu entwerfen, muss zunächst eine Sortierung vorgenommen werden. Die Schlagworte werden dafür in Hauptthemen sowie Unterthemen aufgeteilt und inhaltlich gebündelt. Auf diese Weise entsteht eine Übersicht, die veranschaulicht, welche Punkte zu welchem Themenfeld gehören.

Es gibt viele Möglichkeiten, um diese Inhalte dann genauer zu strukturieren. Mithilfe von Skizzen, einem White-Board oder beschriebenen Post-its kann eine Informationsarchitektur geplant werden. Das Ziel ist, einen Strukturbaum zu entwickeln, der alle Seiten des Internetauftritts in einer Anordnung zeigt. So werden die Informationsarchitektur und die Nutzerführung ersichtlich.

Um diese sinnvolle Strukturierung der Themen zu erreichen, werden abermals die späteren Nutzer in den Fokus gerückt. Welche Informationen wird die Zielgruppe auf der Internetseite suchen? Der Aufbau muss dann so konzipiert werden, dass User mit wenigen Klicks zu den für sie relevanten Informationen gelangen. Zielführend ist hierfür die Definition einer Nutzungsanforderung. Dabei gilt es zu beantworten, mit welchen Erwartungen, Bedürfnissen, Motivationen und Intentionen der User die Webseite aufsucht. Das Webseitenkonzept muss dann diese benutzerzentrierten Fragen beantworten und Userwünsche erfüllen. Die späteren Benutzer geben damit den Strukturbaum größtenteils vor. Auch die zentralen Fragen, wie viele Navigationsebenen es gibt und wie diese untereinander verknüpft werden, hängen davon ab. So ist die Nutzerführung entscheidend für die Informationsarchitektur.

Anhand des Struktur- oder Seitenbaums können Anwendungsfälle gedanklich durchgespielt werden. Welche möglichen Wege durchklickt ein Nutzer? Kann er problemlos hin und her springen und wird dabei stets sinnvoll weitergeleitet? Ebenso relevant: Woher kommen die User? Von Google, per Direkteingabe der URL, von Social Media Plattformen, über einen Link aus einem Forum? Wenn Nutzer auf diese Weise vielleicht auf einer speziellen Unterseite landen, muss gewährleistet sein, dass sie sich auch dort schnell zurechtfinden und leicht auf weitere interessante Seiten gelangen. Auch dafür ist eine schlanke und einfach bedienbare Navigation notwendig. Die Website muss weitestgehend an die Zielgruppe angepasst werden, um ein gebrauchstaugliches und positives Nutzungserlebnis zu ermöglichen.

Weitere Schritte sind demnach:
3. Stichwortartige Übersicht darüber erstellen, welche Informationen die Website beinhalten soll.
4. Informationsarchitektur und Nutzerführung entwerfen.

Wireframe

Übergang vom Konzept zum Layout.

Nachdem Navigationsstruktur und Informationsarchitektur pragmatisch anhand von Skizzen erstellt wurden, gilt es nun, das spätere Aussehen der Webseite vorzubereiten. Zum Abschluss dieser Konzeptionsphase wird der erstellte Strukturbaum im Rahmen eines Internetbrowsers visualisiert, um sich die spätere Website bildlich vorzustellen. Mit sogenannten Wireframes wird ein Grundgerüst für das spätere Layout gelegt. Wireframes lassen sich als ein Layout-Modell beschreiben, in dem die geplante Struktur einer Website abstrakt und farblos skizziert wird.

Die Ideen zum Seitenaufbau werden in die Flächen eines Layout-Rasters übertragen. Auf diese Weise wird festgelegt, welche Inhaltselemente wo erscheinen. Dabei wird auch definiert, welche Elemente und Funktionen benötigt werden. Verschiedene Seitentypen wie Startseite, Inhaltsseiten oder Kontaktformular werden skizziert: Wie sieht der Aufbau einzelner Seiten aus? Wo werden beispielsweise Aufzählungen, Bilder, Infografiken oder Videos platziert? Wo werden wichtige Themen in Szene gesetzt? Das alles sollte für die drei Bildschirmformate Smartphone, Tablet und Desktop entworfen werden. In diesem Schritt geht es weniger um die spätere Optik, als darum, wie und wo die notwendigen Informationen präsentiert werden.

Selbstverständlich wird all dies wieder benutzerzentriert entwickelt. Deshalb sollte auch hier das Suchverhalten verschiedener User bedacht werden. Besonders bei Webshops sind Analysen zur sogenannten Customer Journey – also dem Weg eines suchenden Interessenten bis hin zur Kaufentscheidung – wichtig. Demnach muss sich eine Webseite auf unterschiedliche User-Intentionen einstellen. Sowohl Informationen für „nach Lösungen Suchende“, als auch für „bereits interessierte und kaufbereite Nutzer“, sollten jeweils schnell auffindbar sein.

Wie detailliert ein Wireframe ausgearbeitet wird, ist bedarfsabhängig. Auf jeden Fall aber sind diese Prototypen sehr nützlich, um den Auftraggebern die Entwurfsideen zu präsentieren und sie zu besprechen.

Der letzte Schritt vor der Ausarbeitung des Designs ist also:
5. Wireframes entwickeln.

Was ist bei der Konzeption noch zu bedenken?

Um den Erfolg einer Internetseite zu gewährleisten, verfolgen wir einen Leitsatz: Gute Internetauftritte müssen für den User leicht verständlich und für die Suchmaschine leicht zu „crawlen“ sein. Kurz zusammengefasst bedeutet Letzteres: Damit eine Webseite über Google auch gefunden wird, prüft die Suchmaschine eine Seite auf ihr Thema und analysiert, wie diese Seite strukturiert ist. Ist das Ergebnis dieses „Crawls“ eindeutig und positiv, erscheint die Webseite für ihr spezielles Thema in den organischen Google-Suchergebnissen eher auf einem vorderen Rang.

Wie geht es nach der Konzeption der Webseite weiter?

Nach der Fertigstellung des Konzepts folgen Design und Programmierung. Für die optische Gestaltung ist es abermals wichtig, den Geschmack der Zielgruppe zu treffen. Aber auch nach der Fertigstellung einer Website sollte diese regelmäßig weiter entwickelt werden. Durch installierte Analyse- und Tracking-Tools kann geprüft werden, wie User durch den Webauftritt navigieren und welche Inhalte gut aufgenommen werden. Eine fortlaufende Optimierung auf Basis des Userfeedbacks sollte den Betrieb einer Internetseite immer begleiten. Die Grundlage dafür ebnet jedoch ein solide durchdachtes und benutzerzentriertes Webseitenkonzept.

Fazit: Der Erfolg einer Website beruht auf dem Konzept.

 

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